In Zusammenarbeit mit Martin Hesselmeier und dem Department of Hyprid Space der KHM Köln entstand eine reaktive Lichtskulptur für den Tschumi-Pavilion in Groningen. Hierbei wird die Glasschale des Pavilions über piezoelektrische Sensoren als natürliche Membran verwendet, um akustische Ereignisse aus der direkten Umgebung zu erfassen. Diese Messung ist gekoppelt an das Leuchtverhalten von Lichtschnüren, die zu einem räumlichen Netz im Pavilion verspannt sind.
Die Arbeit CONNECT besteht aus dreizehn schwingenden Kugeln, die an Gummischnüren in einer Matrix angebracht sind. Ein physikalischer Impulsträger steuert das Verhalten der einzelnen Elemente zueinander. Das System knüpft und löst tatsächliche Verbindungen der einzelnen Elemente in einem kontinuierlichen Prozess. Die Skulptur als analoges System bildet somit fortlaufend sich ändernde Bewegungsmuster und Strukturen. Anknüpfen und Loslösen der Kugeln als Charakteristika dieses Modus sind gleichzeitig Metaphern für das entstehen von Verbindungen zwischen Elementen, die Kontakt aufbauen und auch wieder verlieren.
Mitarbeit Konzeption, Gestaltung und technische Umsetzung
In Zusammenarbeit mit Ludwig Zeller und Charlotte Krauß entstand ein Prototyp für einen medialen Würfel, mit dessen Hilfe durch online Datenbanken wie Flickr.com navigiert werden kann. Die Kontrolle wird dabei ausschliesslich durch das manuelle Agieren mit dem Würfel realisiert, der es ermöglicht auf spielerische Weise anhand von Schlagwörtern vernetzte Bildersammlungen zu erforschen.
Konzeption, Gestaltung und technische Entwicklung Lichtinstallation
Im Department of Hyprid Space der KHM Köln enstand in Zusammenarbeit mit Francesca Ferguson und urban drift productions Ltd. die Audiolounge der Ausstellung „Talking Cities“ zur ENTRY2006, die seit Herbst 2006 in der Zeche Zollverein, Essen stattfindet.
Die Energieströme einer Stadt werden durch ein dezentes Pulsieren der in den Körpern verbauten Leuchstoffröhren wiedergegeben.
Hört der Besucher einen Körper mit einem mobilen Lautsprecher ab, misst ein Mikrokontroller die Stärke des Audiosignals und übersetzt die Amplitude in die Lichtintensität eines Körpers.
Mitarbeit Konzeption/Gestaltung Interface, Technische Entwicklung
Die im MARS-Exploratory Media Lab entwickelte „Digitals Sparks Matrix“ ist eine interaktive Installation zum Durchstöbern und Recherchieren aller zu den Jahren 2001 bis 2006 eingereichten Projekte des digital sparks Hochschulwettbewerbs.
Die Interaktion basiert auf der PointScreen-Technologie, die das MARS-Exploratory Media Lab insbesondere für den Einsatz in öffentlichen Räumen entwickelt hat.
Die im MARS-Exploratory Media Lab entwickelte Installation „netzspannung.org/Medienfluss“ ist ein raumgreifender Browser, der das Archiv der Internetplattform netzspannung.org auf einfache Weise zugänglich macht.
Über ein speziell entwickeltes Text-to-Speech-Modul werden die Begriffe durch Computerstimmen ausgesprochen. Sie bilden – neben der Repräsentation durch Text und Bild - eine akustische Darstellung des Archivs.
Die im MARS-Exploratory Media Lab entwickelte Diplomarbeit „Stadtkörper“ von Sophie Pester thematisiert das Verhältnis der Bürger zu ihrer Stadt.
Die Besucher können in diesem interaktiven Video-Puzzle Stadteindrücke von Bremen gewinnen.
Die in der Gruppe bricolage entstandene räumliche Gestaltung erfasst durch wenige szenografische Eingriffe das erzählerische und emotionale Potential des Programmes und eröffnet individuelle Gedanken- und Handlungsspielräume.
Für die Gruppe „bricolage, intermediale gestaltung“ entstand ein digitales Portfolio, das die spielerische und experimentelle Arbeit der Gruppe wiederspiegelt.
Das im MARS-Exploratory Media Lab entstandene Projekt „Energie_Passagen“ bildet den öffentlichen Sprachraum der Stadt als Datenstrom ab.
Hunderte von Schlagworten aus aktuellen Zeitungsmeldungen erscheinen im projizierten „Informationsfluss“ und werden von künstlichen Computerstimmen vorgetragen.
Sobald Passanten einzelne Worte auswählen, bilden sich thematisch verbundene Begriffsnetze im Fluss, die als audiovisuelles Echo erfahrbar werden.
Beim Szene Open Air 2004 in Lustenau wurde in der Gruppe bricolage erstmals der Versuch unternommen, neben den musikalischen Leckerbissen, dem natürlichen Festivalambiente einen kleinen visuellen Augenschmaus in Form von Naturprojektionen zur Seite zu stellen.
Die Baumgruppierungen, die die Hauptbühne halbkreisförmig umschließen, werden zur Projektionsfläche für Bilder, Motive und Texturen, die die charakteristischen Besonderheiten der projizierten Landschaft betonen.
Diffuse Tiefenebenen der Blätter und Äste lassen einzigartige Projektionsflächen entstehen, die aus jedem Blickwinkel neue Formen produzieren.
Reale und gestalterische Elemente gehen fließend ineinander über, verschwimmen und bilden eine Symbiose.
Die im MARS-Exploratory Media Lab entstandene Startseite für die Internetplattform „www.netzspannung.org – Wissensraum für digitale Kultur“ visualisiert die aktuelle Struktur der Webseite und dient gleichzeitig als Navigationswerkzeug.
Ein grafischer Equalizer dient als Schrittmotor zur Steuerung des Bewegungsverhalten von abstrakten visuellen Elementen in Echtzeit.
Die Regeln für diese Übersetzung können durch den Benutzer festgelegt und zur Laufzeit manipuliert werden.
Parallel zur Realisierung des „formprozessor“ entstand eine theoretische Arbeit über die wechselseitige Beziehung von bildender Kunst und Musik im Laufe des letzten Jahrhunderts.
Entwicklung eines Motion-Tracking-Systems und Gestaltung interaktiver Animationen für ein Bühnenbild in Zusammenarbeit mit Prof. Tanja Diezmann, Tobias Gremmler (pReview Digital Design) und Zuni Icosahedron in Hongkong.
Die Positionen und Bewegungen der Akteure auf der Bühne steuern Visuals in Echtzeit.
Die Grundidee des Tools besteht darin, kontinuierlich eine virtuelle Architektur zu generieren, die die Bühnenkulisse bestimmt.